Urlaub ohne die Figur zu vernachlässigen: zwei grüne Lichter und zwei Warnsignale
Urlaub ohne die Figur zu vernachlässigen: zwei grüne Lichter und zwei Warnsignale

Urlaub ist die perfekte Zeit, um zu entspannen, Zeit mit der Familie zu verbringen, auf die eigene Gesundheit zu achten oder einzigartige Momente mit dem Partner zu erleben. Und natürlich auch, um sich mal den einen oder anderen Exzess zu gönnen.
Die Feiertage und die guten Vorsätze zum Jahresbeginn sind längst vorbei. Um diese Zeit sind in den Fitnessstudios nur noch die anzutreffen, die wirklich jede Woche hingehen – und nicht die Gelegenheitssportler, die sich nur auf den Sommer vorbereiten. Für sie gibt es hier eine Auswahl an Reisezielen, an denen sich eine gesunde Routine leicht halten lässt … und an anderen eben nicht so leicht.
Im Folgenden entdeckst du zwei Reiseziele mit grünem Licht aus dieser Studie von Holidu, die ideal für alle sind, die Wert auf körperliche Fitness legen. Und zum Kontrast schließen wir mit zwei Zielen ab, die genau das Gegenteil verkörpern: eine echte Herausforderung für alle, die sich lieber zu Fuß fortbewegen.
Grünes Licht: zwei Urlaubsziele, die einen aktiven Lebensstil fördern
Beginnen wir mit den guten Nachrichten – und zwar direkt vor der Haustür, mit Zielen für alle, die im Fitnessstudio an den Urlaub denken und im Urlaub ans Fitnessstudio. Ganz oben auf der Liste von Holidu stehen zwei Städte in unterschiedlichen Regionen Portugals, eine weiter im Süden, eine weiter im Norden – damit du dich, egal wo du bist, im eigenen Land fit halten kannst.
Lissabon
An der Spitze der Liste der besten portugiesischen Städte für Fitnessfans steht die Hauptstadt Lissabon. Mit einem „Fitscore” von 10/10 ist Lissabon die ideale Stadt für alle, die auch im Urlaub ein hohes Maß an Bewegung beibehalten wollen.
Dieser Score kommt daher, dass du in der Hauptstadt mehr als 400 Fitnessstudios, Wellnesscenter sowie Yoga- und Pilates-Studios findest, in denen du deinen Körper fordern kannst. Außerdem ist die Topografie Lissabons – trotz einiger Steigungen – perfekt zum Gehen, während du die charmanten Straßen erkundest.
Die Studie enthält außerdem eine Empfehlung für alle, die ein rundum stimmiges Wellness-Erlebnis suchen: Mrs. Lemon – Yoga & Café, ein Ort, der Yoga- und Pilates-Kurse mit einem veganen Café verbindet und so einen ganzheitlichen Ansatz für das Wohlbefinden verfolgt.
Vila Nova de Gaia
Auf Platz zwei landet mit einem „Fitscore” von 9,05/10 die Nachbarstadt von Porto, Vila Nova de Gaia. Diesen Platz verdankt sie der Vielzahl an Sportstätten in der Stadt: über 40 Fitnessstudios und Wellnesscenter.
Außerdem ist Gaia eine der Städte mit den wenigsten Fastfood-Restaurants – und wo es kaum solche Läden gibt, fällt eine ausgewogene Ernährung meist deutlich leichter.
Und wie schon bei Lissabon empfehlen die Autoren der Studie auch für Gaia ein Fitnesscenter: das Gaia Sport Center, das eine Vielzahl an Gruppenkursen, ein Hallenbad und sogar ein Physiotherapiezentrum bietet.
Warnsignale: Urlaubsziele, die wenig fußgängerfreundlich und körperlich fordernd sind
Im Gegensatz zur oben erwähnten Holidu-Studie gibt es eine weitere Untersuchung, die einige der Städte aufzeigt, die sich am schwersten zu Fuß erkunden lassen – und damit am wenigsten „fit” sind. Um sie kennenzulernen, reisen wir nun ins Ausland, genauer gesagt nach Südamerika.
La Paz (Bolivien)
An erster Stelle der Städte, die sich am schwersten zu Fuß erkunden lassen, steht La Paz in Bolivien. Trotz der atemberaubenden Ausblicke auf die Anden und obwohl die Stadt ein Lieblingsziel junger Rucksackreisender ist, machen Höhenlage und Geografie sie zu einem extrem fordernden Ziel für alle, die sie zu Fuß erkunden wollen. Vor allem für Menschen ohne Training oder Höhenanpassung.
Da die Stadt auf 3.650 Metern über dem Meeresspiegel liegt, ist sie eine der höchstgelegenen Hauptstädte der Welt. Das erschwert nicht nur das Atmen, sondern auch die körperliche Leistungsfähigkeit.
Zu den Schwierigkeiten der Höhe kommt hinzu, dass die Stadt an steilen Hängen gebaut ist, was lange Fußwege zur echten Herausforderung macht. Erwähnenswert ist allerdings, dass die Stadt über ein innovatives Seilbahnsystem verfügt, das die Fortbewegung erheblich erleichtert. Letztlich ist La Paz aber nicht das empfehlenswerteste Ziel für alle, die es etwas leichter mögen.
Bogotá (Kolumbien)
An zweiter Stelle der Städte, die Spaziergängern das Leben schwer machen, steht Bogotá in Kolumbien. Mit einer Höhe von 2.640 Metern leidet diese Stadt unter denselben Problemen wie La Paz – und zum Höhenfaktor kommt hinzu, dass sie von Bergen umgeben ist.
Deshalb erfordern einige ihrer wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie der Hausberg Monserrate, einen beträchtlichen Kraftaufwand. Das Stadtzentrum ist dafür allerdings relativ flach.
Die Autoren der Studie betonen, dass Bogotá zwar Freiflächen zum Sporttreiben bietet, etwa den Parque Simón Bolívar, die Kombination aus Höhe, Luftverschmutzung und abrupten Wetterwechseln körperliche Aktivität aber ziemlich kompliziert machen kann. Damit zählt diese Stadt zu den Zielen, die sich am wenigsten für Menschen eignen, die gern spazieren gehen oder laufen.